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Einkommensteuer: Was kann man alles absetzen?

Wenn es um Steuern sparen geht, dann redet man bei Privatpersonen hier meist von der Einkommensteuer. Denn diese bietet weitreichende Möglichkeiten, verschiedene unterschiedliche Kosten von der Steuer abzusetzen. Eine Einkommensteuererklärung kann jeder abgeben, der neben einer beruflichen Tätigkeit noch Nebeneinkünfte aus einer Selbstständigkeit (auch: Nebengewerbe) oder Vermietung und Verpachtung sowie Einkünften aus Forst- und Landwirtschaft bezieht.

Bei einer Einkommensteuererklärung müssen alle Einkünfte dem Finanzamt gegenüber angegeben werden – aber auch alle Verluste, die damit in Zusammenhang stehen. Diese kann man von der Steuer absetzen und so die Einkommensteuer mindern.

Unter Verluste fallen verschiedene Kosten, die man bei der Einkommensteuer absetzen kann – ausführlich werden diese in den folgenden Artikeln beschrieben:

Kosten für Handwerker von der Steuer absetzen

Kosten für haushaltsnahe Dienstleitungen von der Steuer absetzen

Versicherung von der Steuer absetzen

Kosten für Kinder und Ausbildung von der Steuer absetzen

Telefon, Handy und Internet von der Steuer absetzen

Abgeltungsteuer absetzen und mindern

Ehrenamt von der Steuer absetzen

Konto von der Steuer absetzen

Arbeitszimmer von der Steuer absetzen

Fortbildung, Lehrgang, Kurse von der Steuer absetzen

Altersvorsorge und Krankenkasse von der Steuer absetzen

Es gibt also eine Vielzahl von Kosten, die man so von der Steuer absetzen kann. Kurz gesagt sind dies immer Kosten, welche in einem Zusammenhang mit den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, Forst- und Landwirtschaft, sowie einer Selbständigkeit stehen, aber auch mit der persönlichen Lebenssituation und dem eigenen Haushalt.

Vor allem im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen und bei Handwerkern hat sich in den letzten Jahren seitens des Staates sehr viel bewegt, vornehmlich mit dem Ziel, dass vorher illegal (schwarz) beschäftigte Arbeitnehmer in legale Arbeitsverhältnisse überführt werden. Dies soll auf der einen Seite Arbeit schaffen und natürlich auch mehr Steuern für den Staat erwirtschaften, auf der anderen Seite möchte man natürlich auch die entsprechenden Anreize schaffen, dass es attraktiver wird, diese Beschäftigungsverhältnisse zu legalisieren, indem man diese Kosten vermehrt von der Steuer absetzen kann um die Einkommensteuer zu mindern.

Das klassische Steuern sparen mit Immobilien fällt auch in die Einkommensteuer, hier unter den Punkt Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Was auf den ersten Blick, indem man versucht hier Verluste statt Gewinne zu erzielen, eher nachteilig aussieht, lohnt sich vor allem bei einem hohen Steueraufkommen: Bei einem Investment in die eigenen Immobilien macht man zwar erst einmal Verluste, aber dadurch, dass deren Wert durch Modernisierungen und Sanierungen gesteigert wird, „schenkt“ man nicht dem Staat das Geld in Form von Steuern, sondern man schafft Arbeit (was belohnt werden soll) und kann das Geld „behalten“ durch die Wertsteigerung. Das macht sich z. B. in höheren Mietzahlungen oder in einem höheren Wiederverkaufswert bemerkbar.

Der Nachteil hierbei ist, dass bei einem Verkauf zu einem höheren Wert oder höheren Mieteinkünften, diese Steuern wieder zurückbezahlt werden durch die höhere Wertschöpfung.