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Immobilie von der Steuer absetzen

Steuern kann nur der Sparen, der sein zu versteuerndes Einkommen am Ende des Jahres absenken kann. Zwar gibt es auch eine Vielzahl von Möglichkeiten an Kosten, die man von der Steuer absetzen kann, aber diese senken das Einkommen im Vergleich zu dem, was mit einer Immobilie möglich ist, nur gering ab.

Absolute Grundvoraussetzung, um eine Immobilie von der Steuer absetzen zu können, ist, dass diese vermietet oder verpachtet werden muss. Selbstgenutzte und selbstbewohnte Immobilien können nicht von der Steuer abgesetzt werden. Denn absetzbar sind nur Kosten und Verluste, die Einnahmen gegenübergestellt werden können. Die gesparte Miete, wenn eine Immobilie selbst genutzt wird, entspricht nicht reellen Einnahmen, die man steuerlich geltend machen kann.

Das Steuern sparen mit einer Immobilie funktioniert im Prinzip so, dass die Ausgaben, die man von der Steuer absetzen kann, durch den Steuerzahler erhöht werden, um so das steuerpflichtige Einkommen abzusenken. In der Steuererklärung werden zwar die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung berücksichtigt, aber auch die Verluste, die durch Vermietung und Verpachtung entstehen.

Wer eine Immobilie von der Steuer absetzen möchte, kann so z. B. die Kosten für den Kauf absetzen, als auch die Kosten für einen Kredit in Form der Kreditzinsen von der Steuer absetzen. Auch Kosten für Versicherungen, Gebühren und andere laufende Kosten, die mit dem Eigentum an einer Immobilie auftreten, können von der Steuer abgesetzt werden.

Aber auch laufende Kosten für Kredite oder Versicherungen machen nur einen geringen Anteil gegenüber den Einnahmen aus der Vermietung aus. Um die Steuerlast sozusagen über Nacht zu drücken und große Kosten zu erzeugen, lohnen sich oft Modernisierungen, Sanierungen oder Reparaturen. Diese sind je nach auszuführender Arbeit kostenintensiv und mindern den Gewinn aus Vermietung und Verpachtung stark.

Gleichzeitig „schenkt“ man durch Verluste, die durch Arbeiten an der Immobilie erzielt werden, dem Staat nicht die Steuern, sondern erhöht damit den Wert der Immobilie. Die Steuern sind jedoch nur temporär gespart, da durch den höheren Wiederverkaufswert bei einem tatsächlichen Verkauf auch mehr Steuern anfallen.