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Die Kosten für Steuerberater im Überblick

Wer bei der Steuererklärung den Durchblick verliert, tut gut daran, sich nach Steuerberatung umzusehen – doch Steuerberater verlangen natürlich Gebühren für ihre Dienstleistungen, die im Grunde nur einen groben Rahmen vorgebende Gebührenordnung für Steuerberater bewirkt, dass die Honorare bzw. Gebühren sehr unterschiedlich und nicht einheitlich sind. Nicht nur deswegen, sondern auch auf Grund der Tatsache, dass man zu seinem Steuerberater Vertrauen haben muss, sollte man die Wahl des Steuerbüros sorgsam treffen.

Neben über 80.000 Steuerberatern in Deutschland, findet man auch mehrere hundert Lohnsteuerhilfevereine, die bei der Steuererklärung weiterhelfen können. Für Unternehmer und Arbeitnehmer bzw. Rentner oder Pensionäre sind diese Lohnsteuerhilfevereine jedoch nicht gedacht, sie müssen sich also an einen Steuerberater wenden.

Kosten: Der Stundensatz ist ausschlaggebend

Die Kosten für den Steuerberater sind unterschiedlich, sie können von mehreren Faktoren abhängen, und zwar von der Höhe des Einkommens, vom Schwierigkeitsgrad der Bearbeitung und vom benötigten Zeitaufwand. Die meisten Steuerberater rechnen anhand der Höhe der Summe, die steuerlich relevant ist, und zwar entweder anhand der Einkünfte, oder der Werbungskosten, gewählt wird der jeweilig höhere Betrag. Beispiel: Ein Steuerpflichtiger hat Einnahmen in Höhe von 20.000 Euro und Werbungskosten in Höhe von 7.500 Euro. Also liegen die zu zahlenden Kosten für den Steuerberater, orientiert an den 20.000 Euro und an der Steuerberatergebührenverordnung zwischen 32,20 Euro und 387,60 Euro.

Dabei ist entscheidend, welcher Satz durch den Steuerberater verwendet wird, außerdem ist er dazu berechtigt, verauslagte Kosten für Porto, Papier und Telefongespräche in Rechnung zu stellen. Geld sparen kann man übrigens, wenn man Belege, Rechnungen und Quittungen vorsortiert und ggf. auch kontiert, bevor sie dem Steuerberater übermittelt werden, denn das spart kostenintensive Arbeitsstunden.

Vorsicht bei privat veranlassten Kosten!

Steuerberater Kosten kann man auch absetzen, allerdings werden nur die beruflich veranlassten Kosten für den Steuerberater in voller Höhe anerkannt. Wenn die Steuerberaterkosten nicht nur beruflich bedingt, sondern auch privater Natur sind, können Steuerpflichtige auf jeden Fall 100 Euro geltend machen.

Vergessen sollte man übrigens nicht, dass der Steuerberater durch seine Arbeit auch in den allermeisten Fällen die Steuerlast für den Steuerpflichtigen erheblich senkt. Die Kosten für die Steuerberatung sollten die Steuerersparnis natürlich nicht übersteigen, wobei man am besten auch die Zeit, die man ansonsten alleine für die Steuererklärung benötigen würde, mit einberechnet. Wer die Steuerberater Kosten nicht tragen kann oder will, die Steuererklärung aber auch nicht ohne Hilfe anfertigen kann, sollte sich nach einer Steuer Software umsehen, wie zum Beispiel dem Wiso Steuer Sparbuch.