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Überblick zur Wettsteuer in Deutschland

Buchmacher, die in Deutschland Sportwetten anbieten müssen hierfür eine 5-prozentige Wettsteuer an den Fiskus abführen. Die Einführung der Steuer ist das Ergebnis einer zunehmenden Liberalisierung des Wettmarktes. Dabei haben die Buchmacher verschiedene Möglichkeiten, wie sie mit der Wettsteuer umgeben. Während einigen Wettanbieter wie Betway die Steuer in vollem Umfang für ihre Kunden übernehmen, wird diese bei anderen vom Gewinn bzw. Einsatz eingezogen. Nähere Informationen zu Betway und dem angebotenen Bonus finden sich unter http://www.online-wetten.co/betway-bonus/.

Welche Auswirkungen hat die Steuer für Wettanbieter?

Für die Buchmacher hatte die Einführung der Wettsteuer unangenehme Folgen. Bei Auszahlungsquoten von bis zu 97 Prozent gestaltet es sich schwierig, die Steuer in das Geschäftsmodell zu integrieren. Deswegen haben sich einige Anbieter bereits komplett vom deutschen Wettmarkt zurückgezogen. Die meisten Online Buchmacher haben sich jedoch zwischenzeitlich mit der Wettsteuer arrangiert und bieten auch künftig Sportwetten in Deutschland aus.

Für Kunden bedeutet die Wettsteuer natürlich ebenfalls neue Herausforderungen. Schließlich ist ein Abzug von 5 Prozent kein Pappenstiel und wirkt sich erheblich auf einen möglichen Gewinn aus. Deshalb sollte die Wettsteuer bei einem Vergleich der Anbieter immer berücksichtigt werden.

Wettsteuer wird vom Gewinn abgezogen

Diese Variante wird von den meisten Buchmachern angewendet. Vorteil für den Kunden ist dabei, dass auf verlorene Wetten keine Steuer berechnet wird. Die Berechnung findet immer anhand des Bruttogewinns statt. Werden beispielsweise 10 Euro auf eine Quote von 3,0 gesetzt, beträgt der Bruttogewinn 30 Euro. Von diesem Betrag geht nun die 5-prozentige Wettsteuer ab, sodass lediglich 28,50 Euro auf dem Wettkonto gutgeschrieben werden. Diese Form der Steuerberechnung ist immer dann positiv, wenn vor allem hohe Einsätze getätigt werden. Die Wetteinsätze sind in diesem Fall höher als der prognostizierte Gewinn.

Wettsteuer wird auf den Einsatz erhoben

Bei diesem Modell kann die Steuer entweder abgezogen oder hinzugefügt werden. Die Mehrzahl der Buchmacher zieht die Wettsteuer vom Einsatz ab. Bei einem Einsatz von 10 Euro und einer Quote von 3,0 bedeutet dies, dass tatsächlich nur mit 9,50 Euro gewettet wird. Somit beträgt der maximale Gewinn 28,50 Euro. Die Quote verändert sich bei dieser Variante nicht.

Der Buchmacher übernimmt die Wettsteuer

In diesem Fall müssen sich Kunden keine Gedanken über die Wettsteuer machen. Im Gegenzug sollte jedoch ein genauer Blick auf die Wettquoten geworfen werden. Finanziert der Wettanbieter die Steuer aus seinem Gewinn, kann dies negative Auswirkungen auf die Quoten haben. Zwar haben Buchmacher ohne Wettsteuer nicht zwangsläufig die schlechteren Quoten, es kann jedoch durchaus vorkommen. Ein genauer Quotenvergleich sorgt hier für Klarheit. Zudem gibt es noch einige gemischte Abrechnungsmodelle. So verzichten beispielsweise einige Buchmacher bei Kombiwetten auf die Steuer.

Tipps zum Umgang mit der Wettsteuer

Für den Kunden spielt es zumindest bei realistischen Einsätzen keine besondere Rolle wie die Wettsteuer berechnet wird. Zumal die Steuer bei den meisten Buchmachern bereits durch die Software berechnet wird. Dennoch sollte der Einfluss nicht unterschätzt werden. Wer immer mit den besten Quoten wetten möchte, muss diese bei einem Vergleich zwingend berücksichtigen. Letztlich geht es immer darum, wie hoch der potenzielle Nettogewinn im Erfolgsfall ausfällt.