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Möglichkeiten zum Steuern sparen

Die Abgaben an Vater Staat sind ein notwendiges Übel, um das wir alle nicht herum kommen. Dass jeder seinen Anteil an Steuern korrekt abführt, ist auch nur gerecht – doch das bedeutet nicht, dass man dem Staat Steuern unbedingt schenken sollte. Denn es gibt durchaus ganz legale und auch gewollte Mittel und Wege, um Steuern einzusparen. Wer diese nicht nutzt, bezahlt zu viele Steuern, und wird vom Finanzamt natürlich auch nicht darauf hingewiesen, denn das ist nicht seine Aufgabe.

Steuern sparen – auch ohne Steuerberater

Beim Steuern sparen hilft natürlich vor allem ein Steuerberater: er hat das Fachwissen, das dem durchschnittlichen Steuerzahler schlicht und ergreifend fehlt. Nicht in allen Fällen ist ein Steuerberater jedoch unbedingt notwendig, in vielen Fällen reicht es, Rat bei einem Lohnsteuerhilfeverein zu suchen oder auch eine Steuer-Software zu Hilfe zu nehmen.

Grundlegend ist aber, ins Besondere dann, wenn man auf einen Steuerberater lieber verzichten möchte, dass man sich gut informiert und die aktuellen Veränderungen des Steuerrechts im Auge behält – in einem Jahr gelten noch diese und jene Regelungen oder Prozentsätze, im nächsten Jahr kann es sein, dass sich alles schon wieder geändert hat.

Das A und O für jeden, der Steuern sparen möchte, ist natürlich, dass akribisch Buch geführt wird und relevante Kassenzettel bzw. Quittungen gesammelt werden. Abhängig von der Tätigkeit, die ausgeführt wird, werden damit die absetzbaren Kosten für Büromaterial, Recherchematerial, Spesen oder den Geschäftswagen dokumentiert.

Kosten suchen – und von der Steuer absetzen!

Wer viel von zuhause aus arbeitet – der Mittelpunkt der Arbeit also das heimische Büro darstellt – kann sein Arbeitszimmer absetzen. Das bedeutet dann auch, dass die Kosten für Miete, Strom, Heizung, Wartung und Reinigung der Bürofläche angerechnet werden und zu Steuerabzug führen. Um die anteiligen Kosten auszurechnen, wird die Bürofläche vom Rest der Wohnung abgezogen, und die Gesamtnebenkosten der Wohnung darauf umgerechnet.

Wer Möbel, Lampen und sonstige Ausstattung für sein Arbeitszimmer kauft, kann diese Kosten natürlich ebenso geltend machen – Vorsicht bei hochpreisigen technischen Geräten wie Drucker, Kopierer oder Computer, hier gelten besondere Regelungen zum Absetzen der entstandenen Kosten. Auch bei der Anrechnung der Kosten für geschäftliche Fahrten ist Vorsicht geboten: in vielen Fällen verlangt das Finanzamt ein penibel genau geführtes Fahrtenbuch, das die geschäftliche Nutzung bei jeder Fahrt nachweist.

Die Liste der Möglichkeiten zum Steuer sparen ist quasi unendlich lang, pauschale Tipps lassen sich nur schlecht geben, da die Kosten, die geltend gemacht werden können, natürlich immer von der ausgeübten Tätigkeit abhängen. Verbindliche Auskünfte und Hilfe kann im individuellen Fällen tatsächlich nur ein Steuerberater oder ein Lohnsteuerhilfeverein geben – die Gebühren bzw. Kosten dafür sind in aller Regel gut investiert, und übersteigen die Summe der eingesparten Steuern im Vergleich zu einer Steuererklärung ohne fachliche Hilfe nicht, so dass es sich für Steuerpflichtige um ein rentables Geschäft handelt.